“Deine Straße zu erreichen ist wie ein Liebesspiel mit Gott.” -Ein erfüllendes Liebesspiel mit Gott!? Wie kann jemand .so etwas behaupten? Für die Furchtsamen möchte ich zuerst .zeigen, dass wir uns mit diesem natürlichen Vergleich mitten auf .biblischem Boden befinden. Auch möchte ich betonen, dass es .sich nur um einen Vergleich handelt, der uns eine Vorstellung .aus dem uns vertrauten Bereich geben soll.
Nun zuerst, Jesus bezeichnet seine Gemeinde tatsächlich als seine Braut. Ganz in diesem Sinne schreibt Paulus, dass das eheliche Liebesspiel mit unserer Beziehung zu Gott zu vergleichen ist. Nichts, das mit marktschreierischen, derben Worten beschrieben werden könnte, sondern ein Geheimnis zwischen Jesus und der Gemeinde wie zwischen Mann und Frau. Ein Einssein mit vielen Facetten.
Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden „ein” Fleisch“ sein. Dies Geheimnis ist groß; ich deute es aber auf Christus und die Gemeinde. Epheser 5, 31+32
Einige dieser Facetten sind „Miteinander reden“, „Schönheit“, „Erotik“, „Gemeinsame Ziele“, „Zeit miteinander verbringen“ und vielleicht auch „Rückschläge gemeinsam verkraften“.
Ein weiterer Bestandteil ist sicherlich auch gegenseitig, Schritt für Schritt, genießerisch, mit viel Kreativität, langsam die Wünsche des anderen kennen zu lernen und zu verstehen. Im Hohelied der Liebe wird mitten in der Bibel sehr schön beschrieben, wie die Liebe zwischen zwei Liebenden langsam erwacht. Spielerisch und auf schöne Weise erkennen sie ihre gegenseitigen Wünsche und Bedürfnisse.
Der Wunsch Gottes ist es, dass wir unseren Nächsten lieben. Der „Nächste“ ist sicherlich an vielen Orten zu finden, oft auch in unserer eigenen Wohnstraße. Und Lieben ist immer etwas Praktisches, das weit über ein paar Worte hinausgeht. Es erzeugt praktische Früchte so wie in einer Ehe Kinder entstehen.
Wenn sie Jesus so kennen lernen, wird es schön sein, Menschen in ihrer Straße mit Gottes Buntheit zu erreichen.
Es wird viel mehr zu tun haben mit einem spielerischen Gestalten als mit einem „Projekt durchführen“. – Mehr von Kreativität als von Planung geprägt sein.
Sie werden die Schönheit jeder kleinen Handlung genießen und sich an der Langsamkeit der Entwicklungen und an den kleinen Schritten freuen. Kein großer Masterplan eben, sondern ein Liebespiel im besten und reinsten Sinne.
Vielleicht ist deswegen der biblische Abschnitt über das „Hohelied der Liebe“ die beste Anleitung, um ihre Straße mit der Liebe Gottes zu erreichen.
Wenn dann Früchte entstehen, ist es wie in der ganz normalen Kindererziehung: Unsere Kinder bekommen von uns nicht nur Essen, sondern auch geistige Anregungen. Ebenfalls integrieren wir sie von Anfang in unseren Freundeskreis. Mit anderen Worten, versuchen wir nicht einseitig zu sein, sondern die Gesamtheit der Bedürfnisse zu berücksichtigen.
Lesen Sie mehr: 364-und-1-Idee von Ihnen: Straßen bunter machen!
Verfasser: Günther Hess, www.inmeinerstrasse.de
Bild: ulikat ; pixelio.de
Abgelegt unter : 2710, Alltagswahnsinn, Gedanken, Gesellschaft, Jesus, Lebenshilfe, Zivilcourage






















