Oh wie schön ist Panama! – Doch jeder hat sein eigenes Traumland!
Meine Favoriten sind Indien und Pakistan. Wer einmal da war, muss sich einfach in die Menschen, das Leben dort und in die Landschaft verlieben, wie ich finde. Das persönliche Kennenlernen prägt enorm.
Auf einem Blog habe ich eine schöne, poetische Liebeserklärung an Israel gefunden. Wie gesagt, sicherlich sehr persönlich.
Lesen Sie 60 Gründe, Israel zu lieben: Oh, wie schön ist Israel
Und hier meine persönliche Liebeserklärung an Indien: Dehli, Bombay
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Bild: I. Friedrich, pixelio.de
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Möge dieser Verlinkung zu dem Artikel “60 Gründe, Israel zu lieben” hier Raum gegeben werden. Ich persönlich finde ihn ein wenig unreflektiert:
diese Gründe als Gründe dafür anzugeben, dass man Israel liebt, erscheint mir schon fast parodistisch:
Ist eben persönlich und als subjektiver, poetischer Geburtstagsgruß gemacht. Letztlich wird wahrscheinlich, wie ich es lese, einfach über die Verletztlichkeit von israelischen Menschen (Kindern, die nichts dafür können, Frauen, Großmütter, Männer, etc) gesprochen. Im Rahmen des Geburtstagsgrußes also vielleicht einfach auch: Ich wünsche dir Schutz, Danke dir deinen Mut., Ich wünsche dir Normalität an der Bushaltestelle. Mit der demokratischen Legitimierung stimmt meines Wissens ja schon. Ich finde, dass wir diesen Geburtstagswunsch nicht überpolitisieren sollten.
)
Als ich in Indien die Slums gesehen habe, war ich auch beeindruckt. Nicht weil ich die Slums toll fand, sondern ich habe bewundert, wie die Menschen darin ihren Lebenswillen ausdrücken. Vielleicht eher den Text so verstehen. Viel wichtiger finde ich am Text, auch die Schönheit einfach mal so wahrzunehmen, wie sie eine zarte, liebevolle Frau empfindet
Exaktere Textinterpretation:
Rika mag den Kibbuz “Mefalsim” .
Mit den Bunkeranlagen ist eine Beschreibung des Kibbuz.
Also Rika mag keine Bunker, sondern diesen näherbeschriebenen Kibbuz.
ähnlich bei den anderen Zitaten: Wahrscheinlich kennt Rika Menschen aus der Organisation ZAKA persönlich. Sicherlich mag Rika Israel nicht deswegen, weil da lecker abgerissene Arme auf der Straße liegen (furchtbare gedanke)
gut mit den Soldaten weiss ich nicht genau. eine Beschreibung der dortigen Normalität ?? vielleicht wie meine Slumerlebnisse? keine Ahnung.
Aber nochmals, eine ähnliche Liste würden wir auch zusammenkriegen, würden wir jetzt nach Mosambique fahren würden
[...] Oh wie schön ist Panama, Indien und ISRAEL [...]
“Ich persönlich finde ihn ein wenig unreflektiert:”
Es war nicht meine Absicht, eine (kritische) Reflexion zu schreiben, das könnte ich ganz sicher zu jedem beliebigen Thema, warum nicht auch zu Israel.
Ich habe mich auf meine persönlichen Erlebnisse und Beziehungen beschränkt, könnte von dem alten Ehepaar in Jerusalem berichten, die als Anhänger der Reformpädagogik Deutschland 1936 verlassen mussten, ihre Ideen aber mit nach Israel nahmen und dort umsetzten … Sie waren beide hoch betagt, aber geistig noch total fit und rege und nach wie vor an Politik, Pädagogik und Kultur sehr interessiert – und auch immer noch an Deutschland …
DAS ist doch eben auch ISRAEL, die Menschen, die dieses Land urbar machten, seiner Gesellschaft soziale und demokratische Strukturen gaben, ein Rechtssystem schufen, Schulen und Hochschulen gründeten, ein Gesundheitssystem etablierten, das bis dahin im nahen Osten gänzlich unbekannt war.
Zu Mefalsim:
Ich war 2001 in Mefalsim, also kurz nach Beginn der sogenannten Tempelberg-Intifada. Einer meiner Söhne hatte dort für drei Monate als Volontär gearbeitet – VOR der Intifada und schöne und durch keinerlei Raketenbeschuss getrübte Zeiten erlebt.
2001 war alles ganz anders. Die Kibbuz-Sekretärin erzählte uns, dass die Bunker, die von den Jugendlichen für Partyräume genutzt worden waren, nun wieder als Bunker dienen mussten …
Von den Orangenhainen des Kibbuz aus, kann man mit bloßem Auge Gaza-Stadt sehen …
Übrigens wurde vom Kibbuz aus nicht zurückgeschossen – wäre vermutlich aber ganz einfach … Auch das ist Israel, es gibt eine funktionierende Gewaltenteilung. Für militärische Handlungen – und dazu gehört das Abschießen von Raketen – ist das Militär zuständig und nicht jeder, der in der Lage wäre, eine Rakete zu basteln!
Soldaten an den Bushaltestellen …
Wenn ich hier bei uns Soldaten sehe, kommt mir als erstes Gehorsam und militärischer Drill in den Sinn,
die jungen Soldaten an den Bushaltestellen in Israel vermitteln aber in erster Linie eine unglaubliche Vitalität und Lebensfreude -trotz des allgegenwärtigen Bewusstseins, dass die israelische Armee eine absolute Notwendigkeit ist
und der Dienst in der Armee für israelische Jugendliche nach der Schulzeit so selbstverständlich zur Normalität gehört, wie hierzulande die Führerscheinprüfung. Das Land verdankt den gut ausgebildeten Soldaten sein Überleben. Alle wissen das, aber niemand macht einen “Hermann” davon, es ist so, so what?
Nein, ich kenne die Leute von ZAKA nicht persönlich, aber ich bewundere ihre Arbeit – für die es bei uns keine Notwendigkeit gibt, hier sprengen sich keine Selbstmordterrorristen in die Luft um möglichst viele Leute zu töten … Es ist ein Liebesdienst an den vom Terror traumatisierten Menschen …
Danke für die Externe Textinterpretation,
ja Israel ist nicht nur zu reduzieren auf die Auseinandersetzung mit den Palästinensern oder den arabischen Nachbarn, es ist ein wunderschönes Land mit einer unglaublichen natürlichen Vielfalt und Schönheit und mit vielen unterschiedlichen Menschen, ihren Schicksalen und Träumen, Visionen und Traumata – die alle vor allem eines wollen: SCHALOM
Ja, sorry, war nicht gegen Dich gemeint. Du hattest den Text ja auch in einem andern Zusammenhang geschrieben.
Ist aber gut, dass Du es hier noch erläutert hast !