Neulich hat Storch ein ziemlich geile Predigt gehalten. Es ging darum, mit Gott zu leben, ihn zu erleben, statt ihn zu durchdenken und berechnen.
Als Beispiel die Möwe: sie weiß nichts von Schwerkraft, Aerodynamik usw. – im Gegensatz zu vielen Menschen. Im Gegensatz zu vielen Menschen kann sie aber fliegen. Und was nützt da das wissen?
Besser als das Wissen über das Fliegen ist das Fliegen selbst.
Besser als alles theologische Wissen über Gott, ist Gott zu erleben, mit ihm zu leben. Alles andere wäre nur „Buchstabe, der tötet.“
Dann entdecke ich einen Vers von Eckard Herrmann:
„Als ich dich denkend berechnen wollte, Gott, habe ich dich verloren. Als ich dankend mit dir gerechnet habe, habe ich dich gefunden.“
Mit Gott kann man nicht rechnen – aber rechne mit Gott!
Bild: pixelio.de
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Wer an Gott glaubt,
der muss rechnen mit Gott, sonst ist der Glaube tot.
Wer aber Gott glaubt,
der kennt und lebt mit Gott in seinem Bewusstein und
steht in allen Lebenslagen, über dem Geist der Welt mit all seinen täglichen Problemen und Verirrungen,
die ihn hinunterziehen wollen in das Dunkel der Nacht, geistigen Irrtum, Unwissenheit und Blindheit des Herzens.
„Christus ist das innere Licht, welches alle Menschen erleuchtet die in diese Welt hineingeboren werden“.
So nahe ist uns Gott.