Rom: Papst Benedikt XVI. predigt am Sonntag in evangelisch-lutherischer Gemeinde

Papst Benedikt XVI. wird am Sonntag (14. März) erstmals die evangelisch-lutherische Gemeinde in Rom besuchen.

Der bislang einzige Besuch eines Oberhaupts der katholischen Kirche in einer evangelischen Kirche liegt mehr als 25 Jahre zurück. In seiner Eigenschaft als Bischof von Rom besuchte Johannes Paul II. im Dezember 1983 die lutherische Christuskirche und hielt dort die erste Predigt eines Papstes in einer lutherischen Kirche seit der Reformation 1517. > mehr.
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Broder und der Islam

Eigentlich habe ich Texte von Henryk M. Broder immer äußerst gern gelesen und eigentlich war ich auch immer bemüht, ihn von dem Vorwurf ein geistiger Brandstifter zu sein, freizusprechen, obgleich ich seinen Thesen zur “Islamisierung” Europas nie viel abgewinnen konnte.

Nachdem ich nun im SPIEGEL sein Essay “Das grüne Band der Sympathie” gelesen habe, muss ich mein Urteil über Broder wohl revidieren. > mehr.

foto: wikicommons,wikipedia.de: Henryk M. Broder

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München: Besuch von der anti-islamischen Kampftruppe

NPD Protest Planned Hindu Temple

Die Anhänger der (rechtsextremen) Website „Politically incorrect“ stören zunehmend Veranstaltungen, die sie als pro-muslimisch empfinden.

Er war jetzt lange genug still. 25 Minuten lang hat sich Eckhardt Kiwitt, 54-jähriger Verlagsarbeiter aus Freising, einen Vortrag über das Paradies im Islam angehört. Andre Elfiky, ein Muslim, hat in der St.-Korbinian-Pfarrgemeinde in der Münchner Valleystraße über den Koran und über Mohammed gesprochen, der am „Ende seines Lebens schon ins Paradies greifen konnte“. Ein paar ältere Zuhörer sind zwischenzeitlich eingeschlafen. Eckhardt Kiwitt ist hellwach. Er hebt die Hand, einmal, zweimal, dann wird er endlich aufgerufen. „Sie sagten, man könne den Koran interpretieren“, fragt er den Referenten. „Aber was gibt es an den Begriffen ,töten’ und ,getötet werden’ zu interpretieren?“ An der Wand hängen rosafarbene Luftballons in Form eines Herzens. Aber mit der guten Stimmung ist es in dem Pfarrhaus vorbei. > mehr.
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Die kranken Seelen der Seelsorger

Die Missbrauchsvorwürfe in der Kirche stellen das katholische Priestertum unter Generalverdacht.

Das Problem vieler Geistlicher sei eine emotionale und körperliche Unreife, die sich in der Unfähigkeit zu echten Beziehungen zeige, sagt der katholische Theologe und Psychotherapeut Wunibald Müller. Er plädiert für einen realistischen Blick auf die Bürde des Zölibats. > mehr.

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Islamgegner: Liberaler Rassismus

Die Gegner des Islams tun so, als würden sie Aufklärung und Moderne verteidigen. In Wahrheit predigen sie den Fremdenhass.

Von dem afroamerikanischen Komiker und Entertainer Bert Williams stammt der Satz: »Es ist keine Schande, schwarz zu sein. Aber es ist enorm ungünstig.« Dieser Tage gilt: Es ist keine Schande, Muslim in Europa zu sein, aber es ist enorm ungünstig. > mehr.

foto:picapp.com: Islamhasser Nummer 1: Geert Wilders.

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USA besorgt über Menschenrechtsverletzungen in Europa

Kopftuchverbot, Minarett-Abstimmung und Schikanen: Die USA gehen mit dem Europäern ins Gericht und werfen ihnen Antisemitismus und die Diskriminierung von Muslimen vor.

In seinem Jahresbericht zum Stand der Menschenrechte weltweit hat sich das US-Außenministerium „zunehmend besorgt“ über die Diskriminierung von Muslimen und Antisemitismus in Europa gezeigt. Gerade in Ländern mit „traditionell hohem Respekt für Menschenrechte“ seien im vergangenen Jahr vermehrt Fälle von Benachteiligungen „verwundbarer Minderheiten“ registriert worden, schreiben die Experten. > mehr.
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Medien und Amokläufe: Die Gefahr der Nachahmung

Interview – Medien könnten mit ihrer Berichterstattung über Amokläufe Nachahmer animieren, warnt Medienwissenschaftler Hans Mathias Kepplinger. Er fordert: „Sachlich berichten!“. > mehr.

Lesen Sie auch:
> Winnenden: „Wir sind achtsamer geworden“

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gestern – heute – morgen

„Warum fällt es Menschen schwer, glücklich zu sein?“ – fragt der französische Schriftsteller Marcel Pagnol (1895-1974) und er liefert auch gleich eine Antwort mit: „Weil sie die Vergangenheit besser sehen als sie war – die Gegenwart schlechter als sie ist – und die Zukunft herrlicher als sie sein wird.“

gestern

Ich höre diesen Ausspruch bei einer Radio-Morgenandacht. Und denke, dass an dieser Aussage was dran ist. Rückwärts gewandte Menschen leben oft in ihren (rosaroten) Erinnerungen, die sich Jahr für Jahr mehr verklären. „Früher war alles besser!“, sagen sie und vergessen, die Auseinandersetzungen mit anderen Menschen. Vergessen, wie nahe sie dem Tod in Krankheiten waren. Vergessen, wie viele Existenzängste sie hatten.

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Angriffskriege sind „der Terrorismus der Reichen“

These Nr. 3 von Jürgen Todenhöfer. Islamisch getarnte Terroristen sind Mörder. Für christlich getarnte Anführer völkerrechtswidriger Angriffskriege kann nichts anderes gelten.

Die von arabischen Terroristen seit Mitte der 90er-Jahre verübten Anschläge gegen westliche Einrichtungen sind aus deren Sicht eine Antwort auf den nicht endenden „organisierten Raubmord“ des Westens. Sie kosteten, einschließlich der Anschläge auf das World Trade Center, über 5.000 westliche Zivilisten das Leben. Sie sind moralisch völlig inakzeptabel. Der Zweck heiligt nie die Mittel. Die Anschläge auf das World Trade Center wurden daher von allen muslimischen Regierungen, von Syrien und dem Iran, ja sogar von Hisbollah und Hamas, verurteilt. In vielen muslimischen Ländern legten Menschen erschüttert Blumen vor der US-Botschaft nieder. Terroristen, die Unschuldige töten, sind keine Freiheitskämpfer, keine Widerstandskämpfer, keine heiligen Krieger und keine Märtyrer. Sie sind Mörder. > mehr.

> Alle Thesen. Bild:J.Todenhöfer,wikipedia.de

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Kommunikation hat zwei Richtungen

Mit der Kommunikation ist es so eine Sache: Die Technik wird immer einfallsreicher und schneller. Aber ist sie damit auch besser geworden? Es scheint nicht so. Stattdessen gibt es überall Kommunikations- und Verständigungsprobleme. Wie kommt das?

Es gibt eine Grundregel für Kommunikation, die – so scheint es – zu wenig beachtet wird: Kommunikation heisst nicht nur mitteilen, sondern auch empfangen, also aufnehmen, konzentriert zuhören oder lesen. > mehr.

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Was ich mit Hape Kerkeling gemeinsam habe

Wir reden übers Projekt, die nächsten Schritte, Abklärungen. Und kommen auf Filme, Bücher, Vorträge zu sprechen. Wie es halt so geht, in Gesprächen. Wir haben beide das Buch von Hape Kerkeling gelesen: Ich bin dann mal weg. Und auch, dass er in seinem Trip Gott begegnet ist. Später erzähle ich von einer meiner Glaubenserfahrungen. Wie ich ganz normal mit Jesus rede. Oft auch auf dem Weg zur Arbeit im Stau.

Plötzlich waren wir beim Thema „Die Hütte“. Beim: Wie-kann-ich-Gott-erleben? Wie zeigt er sich? Wie erlebbar ist so ein Kontakt mit Gott. Er kannte das Buch noch nicht.

Hier weiterlesen>>>> Foto: A. Meissner

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Terror-Debatte: Zornige junge Männer

Auch unsere Wertschätzung der Religion ist Konjunkturen unterworfen. Es ist noch gar nicht so lange her, da galt sie als Inbegriff der Friedfertigkeit.

Kein Kirchentag, an dem nicht Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet wurden. Das hat sich seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 geändert. Seitdem warnt man uns nicht nur vor den Gefahren des Islams, des Islamismus, sondern wurde der „Krieg gegen den Terror“ zur Schicksalsfrage des säkularen Westens, die sich vornehmlich in religiösem Vokabular artikuliert, als Kampf des Guten gegen das Böse, der christlich-abendländischen Wertegemeinschaft gegen muslimisch-vor-aufgeklärte Invasoren. > mehr.
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Weltfrauentag heute: Starke Frauen, die ihren eigenen Weg gegangen sind

Weltfrauentag – „Gleiche Rechte, gleiche Möglichkeiten – Fortschritt für alle“.

Unter diesem Motto steht der internationale Weltfrauentag in diesem Jahr, der immer am 8. März ausgerufen ist. Der Weltfrauentag hat seinen Ursprung in der Zeit um den Ersten Weltkrieg und entstand im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. > mehr.

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Neda: Die Märtyrerin mit dem falschen Bild

Eine Verwechslung zerstörte das Leben von Neda Soltani, sie musste ihre Heimat verlassen. Eine Geschichte über das Versagen von Journalismus und Social Web.

Das Foto der 32-jährigen Neda Soltani ist überall im Netz. Darunter steht „Neda Agha-Soltan“, „Neda Soltani“, manchmal auch „Neda Soltan“ oder „Neda Agha-Soltani“. Gemeint ist damit die auf einer Demonstration erschossene Neda – genannt „Engel des Iran“. Das Foto der unschuldig lächelnden Frau mit Kopftuch wird auf Demonstrationen gegen das iranische Regime getragen – es ist ein weltweites Symbol des iranischen Freiheitskampfes. > mehr.
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Das Comeback der Margot Käßmann

Wie aus einem Rücktritt Kraft erwächst – für die Frauen und für den Protestantismus.

Margot Käßmann ist von allen ihren Ämtern zurückgetreten. Musste Margot Käßmann zurücktreten? Nein, musste sie nicht. Machtpolitisch wollte niemand ihren Rücktritt, trotz manchen politischen Streits in der Vergangenheit. Denn jedem im keineswegs alkoholfreien Berlin war klar: Wenn diese Bischöfin wegen dreier Gläser Weißwein gehen muss, dann schleudert es bald jeden aus seinem Kanzler-, Minister- oder Chefredakteurstuhl. Auch kirchenpolitisch stellte sich der Rat der EKD in einer einzigen Telefonkonferenz blitzschnell hinter seine Vorsitzende, wohl wissend, welchen Verlust für alle es bedeuten würde, diese unglaublich populäre neue Stimme des deutschen Protestantismus zu verlieren. > mehr.
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Erschütternde Details im Missbrauchsskandal

Kloster Ettal – Brutale Quälereien, sexuelle Übergriffe und eine Kultur des Wegschauens: Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche in Deutschland nimmt immer größere Dimensionen an.

Kinder in Schule und Internat des bayerischen Klosters Ettal waren jahrelang teils sadistischer körperlicher Züchtigung und sexuellem Missbrauch ausgesetzt. Das hat der von der Benediktiner-Abtei eingesetzte Sonderermittler Thomas Pfister am Freitag in Ettal in einem erschütternden Bericht geschildert. > mehr.

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12 Links für Ihren (sehr) schnellen Durchblick

Wenn das Netz mal wieder wie ein Ozean erscheint, ein wenig unübersichtlich gar, dann können Sie sich jetzt freuen: Denn wir blicken Sie durch. Würde Verona F. sagen.

Wir aber sagen: so bekommen Sie den Durchblick. Zwölf Links geben schnell den Überblick über die wichtigsten deutsch- und englischsprachige Nachrichten aus Religion, Allgemeinen News, Blogs und Wissenschaft.

Naja, wenn das mal nicht komfortabel ist. Aber Sie können es natürlich auch altmodisch machen und auf unseren Online-Reader verzichten. Fühlen Sie sich nicht bedrängt.

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