Kalter Krieg: Chruschtschows schönster Tag

Am 1. Mai 1960 schossen die Sowjets den US-Spionagepiloten Gary Powers über Sibirien ab. Der Kalte Krieg erreichte einen neuen Höhepunkt.

Die Nachrichten, die Anfang der fünfziger Jahre in Washington eintrafen, waren beunruhigend: Mit aller Macht rüstete die Sowjetunion auf; innerhalb von fünf Jahren war der alte Verbündete aus den Tagen des Zweiten Weltkriegs zum Todfeind geworden. Nicht allein, dass sowjetische Physiker bereits im Oktober 1949 die Atombombe gezündet hatten…> mehr.
foto: wikicommons,wikipedia.de

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Warum das Burka-Verbot IHNEN gefährlich werden kann

Afghans Celebrate Festival Of Nowruz

Ja, richtig gehört: das Burkaverbot könnte auch Ihnen gefährlich werden. Belgien hat als „erstes“ Land ein solches Verbot verhängt und belegt Zuwiderhandlungen mit hohen Strafen. Aber warum könnte es Ihnen gefährlich werden ?

Zunächst einmal, was ist passiert ? Belgien will „das Tragen jedes Kleidungsstücks, welches das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllt“ verbieten. Der Beschluss muss nur noch vom Senat genehmigt werden.

Implizit ist mit besagtem Kleidungsstück die Burka gemeint und auch der Gesichtsschleier. Beinahe lächerlich ist bei der ganzen Sache, dass es sich um eine verschwindend geringe Zahl von Muslimas in Belgien handelt, die tatsächlich eine Ganzkörperverhüllung tragen. Und andere Menschen können mit dem Verbot kaum gemeint sein.

Dennoch kann das Vorhaben als Verstoß gegen die Menschenrechte gesehen werden. Wie soll man nämlich konkludent begründen, was Bürger anziehen dürfen ? Den Rest des Beitrags lesen »

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Alles GAGA, oder was?

Das „Time“Magazin hat sie wieder gekürt – die einflussreichsten Menschen der Welt. Ob in Politik, Wirtschaft oder Kunst, genannt sind diejenigen, die die „Macht des Einflusses“ ausmachen…

So kommt es u.a. dazu, dass Angela Merkel in diesem Jahr nicht mehr auf der Liste steht (im Übrigen überhaupt kein Deutscher), dafür aber Lady Gaga.

Hier gehts zum Artikel
Foto: picapp.com

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Tragödie sucht Schuldige

Antisemiten behaupten, Politik, Journalisten und Juden hätten sich gegen Hellas verschworen.

Die jüdische Bevölkerung Griechenlands steht in diesen Tagen vor einer doppelten Herausforderung. Wie alle Griechen fürchten auch die Juden um ihre wirtschaftliche Existenz im verarmten Hellas. In der Krise jedoch hat die jüdische Gemeinde auch noch eine andere Sorge: Antisemitische und rassistische Tendenzen innerhalb der Bevölkerung nehmen zu. > mehr.
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Vortrag zur Religionsfreiheit

Von Josef Bordat. Zu meinem Beitrag Religionsfreiheit. Religiöse Symbole in Staat und Gesellschaft passt ein Vortrag, der am 19. Mai 2010, 19:00 Uhr in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstraße 35 in 10785 Berlin stattfindet.

Es spricht der Großmufti der Arabischen Republik Syrien, S.E. Scheich Dr. Ahmad Badr Al-Hassoun, zum Thema „Religionsfreiheit als Menschenrecht: Konsequenzen für das Verhältnis von Staat und Religion“.

In der Ankündigung zu der Veranstaltung heißt es: > mehr.
foto:  hamed saber,flickr.com

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6 Gründe für den Abzug aus Afghanistan

1. Der Einsatz dauert zu lange und fruchtet zu wenig

Seit neun Jahren sind Nato-Soldaten in Afghanistan. Zuerst waren es nur ein paar Tausend, heute sind es 140.000. Das hat in Afghanistan nicht zu mehr Sicherheit geführt, sondern zu mehr Unsicherheit.

2. Ein Ziel ist erreicht

Die USA intervenierten 2001 unter anderem in Afghanistan, um dort al-Qaida zu zerschlagen. Das ist > mehr.
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Toten vergeben?

Gestorben und vergessen?

„Mit dem Tod ist alles aus. Über Tote soll man nicht schlecht reden.“ So lauten oft die ersten Worte, wenn über einen Verstorbenen geredet wird.

Über kurz über lang kommt in den meisten aber auch ein trotziges „ABER“ hervor: „Aber da waren auch schlechte Dinge in seinem Leben, die mich sehr verletzt haben.“

Es kommt wieder Den Rest des Beitrags lesen »

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Vorwurf: Gotteslästerung

In Russland verfolgen orthodoxe Christen unbequeme Künstler und Kuratoren.

Wenn der Gerichtstag zu lange dauert, kramen die älteren Frauen auf der Zuschauerbank raschelnd in ihren geblümten Einkaufstaschen. Es wird Zeit für einen Imbiss: Johannisbeeren im Sommer, Kekse im Winter. Auch an geistig orthodoxer Stärkung fehlt es den Frauen im Kopftuch, die kaum einen der 17 Verhandlungstage versäumt haben, nie. Sie murmeln Psalme, bis der Gerichtsdiener »Leiser beten!« gebietet, pressen die Bibel vors Herz oder rufen den Angeklagten ein kehliges »Schande!« zu. > mehr.
foto:wonderlane,flickr.com

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Das Kreuz: Im Pflaumenbaum oder im Müll?

Es ist fast ein Suchbild. Oder kann man es auf Anhieb erkennen?

Das Kreuz wurde vor einiger Zeit für die Tournee eines christlichen Sängers gebraucht – als Bühnendekoration. Seine Mitarbeiter flochten dann aus Zweigen dieses Kreuz, welches dann während der Konzerte im Hintergrund auf der Bühne hing. Und für sich selber sprach. Als die Tour zu Ende war, tauchte die Frage auf: Wohin mit dem Kreuz?

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Fotos: A. Meissner

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Kopftücher und Kruzifixe

Da war sie wieder, die Diskussion über “religiöse Symbole”. Die Wellen schlagen wieder hoch, aber wir treten auf der Stelle. Was mich daran heute am meisten beschäftigt, sind die Klassifizierungen, mit denen da gearbeitet wird.

Erstens zum Thema “Religion”: Was sind “Religionen” in einer Zeit, in der der dogmatische Atheismus quasireligiöse Züge annimmt? Kann man überhaupt noch klar sagen, wo Religion beginnt und endet? Wie sieht es aus mit religiösen Formen, die der Materialismus und die Konsumkultur entwickelt haben, wo bestimmte Werte und Ideale gefeiert und propagiert werden? Sprich: Gibt es irgendeinen neutralen Winkel, der ideologie- und religionsfrei wäre, und irgendeinen Punkt im kulturellen Niemandsland, von dem aus ein objektives Urteil über letztgültige Überzeugungen anderer möglich ist? > mehr.
foto: alles-schlumpf,flickr.com

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Künftige Ministerin Özkan löst Kreuz-Streit aus

Religiöse Symbole – Die designierte niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) erntet mit ihrer Forderung nach einem Kruzifixverbot an staatlichen Schulen entschiedenen Widerstand in den eigenen Reihen.

Noch vor ihrem Amtsantritt ist die künftige niedersächsische Sozial- und Integrationsministerin Aygül Özkan (CDU) angeeckt. Die erste türkischstämmige Ministerin in Deutschland sprach sich gegen Kreuze und Kopftücher in öffentlichen Schulen aus – und sorgte mit diesem „heißen Eisen“ für Unmut in der Union. > mehr.
foto:grant macdonald,flickr.com

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Islamkritik: Die Konkurrenz der Ängste

In den Niederlanden muss sich der Rechtspopulist Geert Wilders wegen Volksverhetzung und islamfeindlicher Parolen vor Gericht verantworten. Jens Jessen über Islam-Ängste.

JENS JESSEN: ISLAM – DIE KONKURRENZ DER ÄNGSTE: sehen Sie > hier.

Lesen Sie auch:
> Islamdebatte: Aufklärung zwecklos (?)
AYGÜL ÖZKAN: CDU verärgert über Kruzifix-Äußerungen

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Christlich-muslimischer Dialog in Kairo

Muslim aus Ägypten und Christ aus Deutschland unterrichten gemeinsam Religion.

Mittwoch, 7.10 Uhr an der Deutschen Evangelischen Oberschule (DEO) in Kairo. Die Religionslehrer Dr. Salah und Pastor Axel Matyba machen sich auf den Weg in die 12. Klasse.

Dort unterrichten der Muslim aus Ägypten und der Christ aus Deutschland im zweiten Jahr gemeinsam Religion – an der DEO diskutieren christliche und muslimische Schülerinnen und Schüler in den Klassen 11 und 12 seit immerhin 10 Jahren gemeinsam Themen wie „Was ist Religion?“, Anthropologie, Jesus Christus / Issa ibn Mariam oder auch Ethik. > mehr.
foto:dos82,flickr.com

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„Ohne Angst nach vorn“: Margot Käßmann geht in die USA

Lehre – Margot Käßmann geht im Spätsommer für vier Monate in den Süden der USA.

Wie der epd aus dem Umfeld Käßmanns erfuhr, wird die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) von August bis Dezember das Herbstsemester an der Emory-University verbringen. Das College in Atlanta im Bundesstaat Georgia habe sie zu Gastvorträgen eingeladen. > mehr.

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Nahost rüstet auf – heimlich

Gerade erst wurden aus Jordanien Raketen Richtung Israel abgeschossen – die Region rüstet auf. Doch keiner sagt, welche Waffen er wirklich besitzt.

In Washington auf dem Nukleargipfel war die Rede von Abrüstung und Frieden. Das wirkte weise und ein bisschen weltfern zugleich. Im Nahen Osten reden sie von Aufrüstung und Krieg. Ist das die Realität?

Zumindest gewinnt man zunehmend den Eindruck. Israels Präsident Peres beschuldigte kürzlich Syrien, es habe Scud-Raketen an die Hisbollah im Libanon geliefert. In Jordanien haben Extremisten gestern Kurzstreckenraketen Richtung Israel abgeschossen, die noch auf jordanischem Boden abstürzten. Israel seinerseits verweigerte seine Teilnahme an Barack Obamas Nukleargipfel – aus Furcht, seine Atomwaffen könnten zur Sprache kommen. Der Nahe Osten will sich nicht einfügen in die friedvolle Vision von US-Präsident Obama. Warum? > mehr.
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In 14 Tagen: Sechste Katholische Priesterin in Deutschland wird geweiht

Heute in zwei Wochen ist es so weit: Am Samstag, 08. Mai 2010, wird in Aschaffenburg mit Diakonin Brigitte Glaab die sechste Katholische Priesterin für das Katholische Bistum der Alt-Katholikinnen & Alt-Katholiken in Deutschland geweiht.

Diese Priesterinnen-Weihe wird gleichzeitig der erste Weihe-Gottesdienst des neuen Alt-Katholischen Bischofs Dr. Matthias Ring sein. 

Die Weiheliturgie findet ab 11.00 Uhr in der evangelischen Christuskirche in Aschaffenburg (Pfaffengasse) statt.

Ihren priesterlichen Dienst hat sie unter das Motto „Lasst euch vom Geist entflammen“ (Röm 12,11) gestellt. Auch das Den Rest des Beitrags lesen »

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Titanic-Chefredakteur in zwielichtiger Pose ?

Jüngst hatte der junge, engagierte Chefredakteur des Satire-Magazins „Titanic“, Leo Fischer,  für Aufsehen gesorgt. Grund: Das Titelbild der Zeitschrift, auf dem ein Priester sich offensichtlich an Jesus sexuell zu schaffen macht.

Die Offenheit von Leo Fischer ist beachtlich. Wer sonst könnte ein so heikles Thema wie den Missbrauchsskandal in der (vorwiegend) katholischen Kirche so unverkrampft und locker angehen ? Klar ist, dass es sich natürlich um eine Fehldeutung des Betrachters handelt, wer Böses bei dem Titanic-Cover denkt:

„Titanic“-Chef Leo Fischer kann die ganze Aufregung … nicht nachvollziehen. „Wir von Titanic sehen hier einen Priester, der sich hingebungsvoll einem Kruzifix zuwendet – vielleicht in demütiger Anbetung, vielleicht poliert und entstaubt er das heilige Utensil sogar, zum Wohlgefallen des Heilands“

Danke, Herr Fischer, für diese Aufklärung. Wir von der theolounge sehen in beiliegendem Bild einen Mann, der Leo Fischer ein wenig ähnelt, Den Rest des Beitrags lesen »

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