Wie der Papst angeklagt werden soll und warum das absurd ist

Artist Jan Fabre Honoured in University of Antwerp

Was für ein grandioser Unsinn: Der Evolutionsbiologe Richard Dawkins und der Publizist Christopher Hitchens wollen mithilfe des Londoner Menschenrechtsanwalts Geoffrey Robertson den Papst verhaften lassen.

Wenn Benedikt XVI. im Herbst nach Großbritannien reist, sollen ihn englische Polizisten festnehmen, und ein Richter Ihrer Majestät soll ihn wegen seiner Verstrickung in den Missbrauchsskandal der katholischen Kirche anklagen. Wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch Minderjähriger. Und wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Kirche müsse endlich das »volle Gewicht des internationalen Rechts zu spüren« bekommen. > mehr.
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Der Krieg gegen den “Terrorismus”

Die Deutschen sind mehrheitlich gegen den Krieg am Hindukusch. Das gilt aber nicht für die Mehrheit der deutschen Medienleute.

Sie streiten zumeist tapfer für diesen Krieg, denn es gibt ja Wichtiges dort zu erledigen: den zivilen Aufbau weiterzubringen, die Demokratie einzuführen, die Frauen von der Vorherrschaft des Patriarchats zu befreien – und nicht zuletzt das Land vom Terrorismus zu säubern. Klingt gut. Nur, wenn das die wirklichen Kriegsgründe wären, müßten NATO-Truppen doch auch in achtzig oder neunzig weitere Länder einrücken, weil es dort ähnliche Defizite gibt. Strategische Gründe für den Krieg – Vorherrschaftsstreben der USA vom Nahen bis zum Fernen Osten oder die Absicherung von Ressourcen – werden von deutschen Journalisten selten genannt.

Und die Terroristen? Die haben sich offensichtlich längst aus Afghanistan in andere Länder abgesetzt, sind dort untergetaucht und bilden kleine Zellen, denen militärisch mit großen Armeen oder Luftwaffen nicht beizukommen ist. Und die Taliban? Sie waren in den achtziger Jahren Verbündete der USA, hießen damals Mudschahedin und bekamen, als der Feind Sowjetunion hieß, ihre militärische Ausbildung und ihre Waffen direkt vom Pentagon und dem CIA. Das macht sie nicht sympathischer, nimmt ihnen aber viel von der Dämonisierung, mit der sie vom Westen heute behandelt werden. > mehrfoto:picapp.com

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Entlassung wegen Glaubensüberzeugung

Im schweizerischen Lausanne ist ein Postbeamter entlassen worden. Weil er nicht alle Postsendungen ausgetragen hat. Soweit kann man die Entlassung nachvollziehen.

Prickelnd allerdings die Tatsache, dass die verweigerten Sendungen Werbeflyer von einem Erotikmarkt waren, auf denen für Dessous, Sexspielzeuge und Pornofilme geworben wurde. Der Postbeamter – überzeugter Christ – meinte, dass die Sendungen legal, aber unmoralisch seien.

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FILM „LOURDES“ – gibt es Wunder ?

Zwischen Glaube und Hoffnungsindustrie: Jessica Hausners erstaunlicher Film „Lourdes“ erzählt ganz unaufgeregt von der Pilgerfahrt einer jungen Frau.

Ein riesiger Speisesaal, der sich nach und nach mit Krankenschwestern, Gehbehinderten und Rollstuhlfahrern füllt und ein langsamer, ja meditativer Zoom mit einem elegischen Ave-Maria – herzlich willkommen in Lourdes!

Die hallige, unbehauste, theaterhafte Atmosphäre dieser ersten Einstellung setzt auch schon den Ton für den neuen Spielfilm der jungen österreichischen Regisseurin Jessica Hausner. Lourdes zeigt den Wallfahrtsort im französischen Südwesten als eine Mischung aus Pauschalreise und absurdem Theater, als eine Art Club Méditerranée der Heilssuchenden, als eine große Hoffnungsindustrie. > mehr.
> zur Filmhomepage. foto:lawrence op,flickr.com

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Tod in Echtzeit

Die „neuen Kriege“: Was nicht als Leben gilt, kann auch nicht ausgelöscht werden.

Was es heißt, wenn Krieg zum modernen Medienereignis mutiert, beschrieb Paul Virilio, der den Begriff prägte: Krieg in Echtzeit. Das ist ein Krieg, den wir uns vom Bett aus im Fernsehen anschauen können.

So erleben wir zugleich den Aufruf zum „reinen Krieg“, der eine Art modernes Wunder bewirkt, nämlich einen Kampf, bei dem es kaum eine echte Berührung mit dem Feind gibt. Wunderwerkzeuge gestatten eine Ausübung des Gewaltmonopols wie in keiner anderen Epoche der Kriegsgeschichte. > mehr.
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Obama warnt vor Atom-Terroristen

Gipfel zur nuklearen Sicherheit in Washington. Eine Atombombe in den Händen von Terroristen – davor warnt US-Präsident Obama.

Vor dem Gipfel zur nuklearen Sicherheit sagte er: Al-Kaida versuche, an Atomwaffen zu gelangen. Experten zufolge gibt es weltweit tonnenweise Nuklearmaterial. Es bestehe die „Möglichkeit, dass terroristische Organisationen in den Besitz von Atomwaffen gelangen“, warnte Obama kurz vor Beginn des Washingtoner Gipfels zur Nuklearsicherheit. Das wäre „die größte einzelne Bedrohung der Sicherheit der USA kurz-, mittel- und langfristig.“ > mehr.
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Atheisten wollen Papst festnehmen lassen

Der fundamentalistische „Atheisten-Papst“ Richard Dawkins macht wieder einmal von sich reden.

Nun möchten er und Christopher Hitchens den Papst wegen Kindesmißbrauchs verhaften lassen. Angeblich habe sich Papst Benedikt Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht. Es würde nicht wundern, wenn sich mit dieser Aktion nun Dawkins seinerseits des Vorwurfs der Lächerlichkeit schuldig machen würde.

Der Medienhype um Missbrauchsfälle in der Kirche nimmt mittlerweile (neben den natürlich auch berechtigten Fällen) offenbar immer groteskere Formen an. Natürlich möchte niemand Pädophile decken, aber es scheint die Medienlandschaft derzeit ins andere Extrem zu kippen, in einen irrationalen Generalverdacht gegenüber allem, was mit dem Adjektiv „kirchlich“ in Verbindung gebracht werden kann. > mehr.

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Theater: Amok an Schulen – Flugangst am Boden

Auch im Sterben hätte sie das nie geglaubt: In Hannover und Düsseldorf wird der Amoklauf an Schulen auf die Bühne gebracht – die Stücke schärfen die Sinne und werfen Fragen auf.

Es sind ja immer die Unscheinbaren von nebenan. Denen man es nicht zugetraut hätte. Jen Kammbeck zum Beispiel alias Cold (das ist sein Netz-Name beim Egoshooter Counter Strike Source). Intelligenter Junge. Sprachbegabt. Lieblingsschüler der Deutschlehrerin Frau Patt. Ein Junge, der „ins Profil“ passt: 16 Jahre alt. Außenseiter. Hört böse Musik, spielt gern Computer. Schreibt Kurzgeschichten. Er selbst ist es, der diese Merkmale eines „kritischen Falls“, also eines potenziellen Schulamokläufers, auflistet und mit der Lehrerin noch drüber witzelt. Die soll nämlich „ein bisschen aufpassen“, es war jemand vom Ministerium da. > mehr.
foto: digiom, flickr.com

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Der Pilot Kaczynskis handelte möglicherweise „auf fremde Weisung“

In Polen wird nicht ausgeschlossen, dass der Pilot Kaczynskis „auf fremde Weisung gehandelt hat“.

Der Pilot des Präsidentenfliegers von Lech Kaczynski, der am Samstag verunglückt ist, kann „auf fremde Weisung gehandelt haben“.

Dies hat der frühere polnische Präsident Lech Walesa erklärt, so die russische Nachrichtenagentur (vesti.ru). Laut ihm sind die Piloten der Regierungscrew Fachleute höchster Qualifikation. Deswegen ist es eher unwahrscheinlich, dass der Pilot selbständig einige Male nacheinander versucht hat, den Flieger bei dichtem Nebel zu landen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ich habe mir ein theolounge – T-Shirt bestellt

Vor ein paar Tagen habe ich mir ein T-Shirt bestellt. Logisch, eines mit dem theolounge-Schriftzug. Ich wollte mal ausprobieren, wie es aussieht. Und mein erster, zweiter und dritter Eindruck: wie erwartet: nicht schlecht (das wundert Sie?).

Der theolounge-Shop ist nun so eingestellt, dass wir null komma nix an Gewinn dabei machen. Das, was man zahlt, zahlt man ausschließlich für die Herstellung und den Versand der T-shirts (oder der Dinge, die man so bestellt).

Wenn Sie also noch nicht wissen, was Sie so im Sommer anziehen wollen (ja, es wird bald heiß), dann schauen Sie mal hier rein > unser theolounge-tshirt-shop.

Wenn Sie das Gefühl habe, Sie hätten gern ein Logo für Ihre Homepage oder möchten gern ein paar Geschenke anfertigen, dann klicken Sie einfach > hier.

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Starb Lech Kaczynski und seine Delegation durch einen Anschlag ?

2009 NATO Summit

Flugzeugunglücke mit Spitzenpolitikern.

Wien – Der polnische Staatspräsident Lech Kaczynski ist am Samstag bei einem Flugzeugabsturz vor der westrussischen Stadt Smolensk ums Leben gekommen, wie der Smolensker Gouverneur mitteilte. In der Vergangenheit hat es schon mehrmals folgenschwere Flugzeugabstürze mit Spitzenpolitikern gegeben, die berufsbedingt zu Vielfliegern zählen. Bei mehreren Unglücken handelte es sich um Anschläge, der Anschlag auf die ruandesische Präsidentenmaschine im Jahr 1994 galt als Startschuss für den Völkermord in dem zentralafrikanischen Staat. > mehr.

Lesen Sie auch: > Lech Kaczynski: Unglück oder Sabotage ?

> 2008:Präsidenten-Kolonne mit Kaczynski angeblich unter russischem Beschuss
> 2008: Präsidenten-Kolonne angeblich von russischen Soldaten beschossen

Kaczynski wirft Sowjetunion „Messerstich in den Rücken“ vor

> Polnischer Präsident bei Flugzeugabsturz getötet foto: picapp.com

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10 Punkte, warum Geld Sie glücklich macht !

Wollten Sie schon immer glücklich sein ? Haben Sie es satt, immer nur zu malochen und dennoch nie genug Kohle heimzubringen ? Hier kommt jetzt die Lösung:

Das muss nicht sein. Dieser Film erklärt Ihnen, was Sie tun müssen (sofern Sie ein Außerirdischer sind).

Es handelt sich um einen satirischen Kurzfilm, der aus der Perspektive ausserirdischer Eroberer einen Blick auf unser Geld- und Bankensystem wirft. Also, legen Sie gleich los, die Zeit lohnt sich: > hier ansehen.

Homepage von Max von Bock: > hier.

foto: amagill,flickr.com

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Ich will ein Scheiß-Bankkonto eröffnen.

Von Günter J. Matthia. Ein Besuch bei der Bank. Ein ziemlich garstig wirkender Biker betritt eine Bank und erklärt der Dame am Schalter: »Ich will ein Scheiß-Bankkonto eröffnen.«

Die irritierte junge Frau antwortet: »Entschuldigen Sie, mein Herr, ich muss Sie missverstanden haben. Was haben Sie gesagt?«
»Hören Sie doch zu, verdammt noch mal! Ich habe gesagt, ich will ein verdammtes Scheißkonto eröffnen!«
»Es tut mir leid, aber solch eine Ausdrucksweise tolerieren wir hier nicht.«
Die Angestellte verlässt ihren Schalter und geht zum Chef, um ihm die Situation zu schildern. Der ist ebenfalls der Meinung, dass sie sich solche Ausdrücke nicht anhören muss. Zusammen kehren sie zum Schalter zurück. Den Rest des Beitrags lesen »

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Frankreichs Burka-Verbot: Kleiderordnung der Vernunft ??

Es gibt die Befürchtung, dass der säkulare Staat zu weit gehen kann in der Förderung offener Lebensformen, dass seine Maßnahmen irgendwann dem Glaubenszwang unheimlich ähnlich sehen, den sie bekämpfen sollen.

In der Debatte um einen klugen Umgang mit dem politischen Islam ist die Gefahr einer solchen Symmetrie, eines gesinnungs-terroristischen Wettrüstens, auf den Begriff eines Fundamentalismus der Aufklärung gebracht worden. > mehr.

foto: ranoush,flickr.com

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Das „Titanic“-Cover und der missbrauchte Jesus

Unwillkürlich denkt man an den Rummel um die Mohammed-Karikaturen. Die islamische Welt war aufgebracht, aber der ach so aufgeklärte Westen gab sich unschuldig unwissend und schrie nach Pressefreiheit.

Ein bisschen anders sieht die Sache dann aus, wenn man dann selbst betroffen ist: lachen wir Christen dann immer noch, wenn ein Satiremagazin einen Priester zeichnet, der gerade (ganz im Sinne der Odenwaldschule) an Jesus herumhantiert ?

Nein, wir lachen nur noch gekünstelt ? Oh, dann sollten wir doch künftig auch die Gefühle anderer Religionen stärker respektieren. > mehr.

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Abendland in Christenhand

Die rechtsextreme und vom Verfassungsschutz beobachtete Partei Pro NRW tritt bei der Landtagswahl mit einem Spruch an, den sie bei der FPÖ geklaut hat: “Abendland in Christenhand”.

Die christlichen Kirchen haben sich gegen diese Diktion schärfstens verwahrt. Zu Recht.

Das ist natürlich bereits einkalkuliert in der Masche der Rechtsextremisten: Sie wollen jeden, der sich ihrem apokalyptischen Geraune von der drohenden, ja längst stattfindenden Islamisierung verweigert, als “Dhimmi”, “Appeaser”, “Moslemversteher”, “Schariafreund” etc. hinstellen. Und also auch die christlichen Kirchen, die bei aller Kritik (s. Regensburger Rede des Papstes, s. “Klarheit und gute Nachbarschaft” der EKD) weiter am Dialog festhalten (in der Sprache der Rechtsextremisten: “Dialüg”). > mehr.
foto:  mharrsch,flickr.com

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Rechtsextreme lieben und fördern die Angst vor dem Islam

The minaret of the Geneva mosque

Wahlkampf – Auf den Wahlplakaten fällt ein Minarett zu Boden, darunter prangen populistische Sprüche: „Bildung statt Moscheen“ oder „Heimat statt Minarette“.

Für ihren Landtags-Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen hat die rechtsextreme NPD ihr Feindbild klar definiert: den Islam. Spätestens seit dem erfolgreichen Volksbegehren gegen den Bau von Minaretten in der Schweiz liegt das Thema bei den Parteien rechtsaußen voll im Trend. > mehr.
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