Verfügen Aliens über gesunden Menschenverstand?

Eine Astronomen-Familie schlägt Veränderungen für die Suche des SETI-Projektes vor.

Seit 50 Jahren suchen Menschen mit Radioteleskopen den Himmel nach Signalen ab, die ein Zeichen für die Existenz außerirdischen Lebens sein könnten. Die Suche – koordiniert im SETI-Projekt in Mountain View (Kalifornien) – hat unsere Vorstellung davon, dass wir im Universum nicht allein sind, beflügelt.

Die Ergebnisse dieser Suchaktion sind bislang allerdings überaus mager – um nicht zu sagen: Es gibt keine (Ergebnisse). Die Scientific Community, die sich rege am SETI-Projekt beteiligt, stellt sich daher nun langsam die Frage, ob es vielleicht an der Suchmethode liegen könnte. > mehr.
foto: jurvetson,flickr.com

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Loveparade: Die Täter? Alle unbekannt!

Der Veranstalter der Loveparade ist nicht „unbekannt“, der Duisburger Bürgermeister ist nicht „unbekannt“. Die Staatsanwaltschaft muss jetzt Namen nennen – und so endlich die Verantwortungslosigkeit in der Stadt beenden.

Man mag schon fast Mitleid haben mit Adolf Sauerland. Er ist ein Bild des Jammers. Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg muss sich am Tag der Trauerfeier verstecken. Er hat Angst vor seinen Bürgern, die um die toten Bürger trauern. Ein verdienter, bisher ordentlicher Oberbürgermeister hat auf entsetzliche Weise versagt. Aus einer rustikalen Autorität ist eine traurige, klägliche Figur geworden. > mehr.
foto:picapp.com

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Jüdische Kantoren: Mit Kippa, Stimme und Gefühl

Ausbildung – Das Abraham-Geiger-Kolleg bildet in Berlin und Potsdam erstmals wieder jüdische Kantoren aus.

Die Hochschule war in der NS-Zeit geschlossen und 1999 wiedereröffnet worden. Der Kern des Berufs: Die Vermittlung spiritueller Werte.

Mit einer Kippa auf dem Kopf und den Fingern auf den Tasten steht Israel Goldstein vor der Elektroorgel und wartet. Ein jüngerer Mann mit blondem Pferdeschwanz neben ihm versucht, sich mit geschlossenen Augen zu konzentrieren. Dann streift er die Sandalen von den Füßen und beginnt zu singen – ein Stück zum Abschluss des jüdischen Jom-Kippur-Festes, wenn alle vom Fasten erschöpft sind und doch noch einmal versuchen, mit einem Gebet zu Gott durchzudringen. > mehr.
foto:CharlesFred,flickr.com

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Schleierhafte Ängste

Zum Burka-Verbot in Frankreich

Von Lutz Taubert. Fünf Millionen Muslime leben in Frankreich, einige hundert bis höchstens 2000 muslimische Frauen tragen in der Öffentlichkeit eine Burka oder den Nikab, wie man die Vollverschleierung nennt. Und derentwegen also, die nicht einmal ein Zehntel Promille aller Muslima ausmachen, hat das französische Parlament ein Burka-Verbot beschlossen? > mehr.
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Westliche Medien – und das Problemfeld Steinigung

„Derzeit gerät der Iran in die Schlagzeilen aufgrund einer drohenden Steinigung einer iranischen Witwe.

Im Zuge dessen kommt es aufgrund mangelnder Qualifikation und Recherchen einiger Journalisten zu Fehlinformationen über die iranische Justiz, über die Steinigung in der iranischen Praxis und über das laufende Gerichtsverfahren an sich.“

Der folgende Artikel der Seite „irananders.de“ versucht die iranische Denkweise für westliche Leser nachvollziebarer zu machen, auch, wenn man im Westen natürlich von Vornherein lieber ein kategorisches Nein zur Todesstrafe hören würde. Immerhin endet der Artikel folgendermaßen – ein Hoffungsschimmer: „Sie gestand Ehebruch begangen zu haben, widerrief jedoch später. Gemäß iranischem Gesetz dürfte sie nicht gesteinigt werden, da ihr Geständnis jederzeit widerrufbar ist.“ .

Da dieser Artikel missverständlich gedeutet wurde, wurde er offline gestellt bzw. die Verlinkung gelöscht. Ansinnen der theolounge ist es, Verbindendes zu betonen, nicht Trennendes.

Lesen Sie auch:
Eilmeldung: Retten Sie Sakineh !!!
„Jede Hinrichtung ist eine zu viel!“
Todesstrafe: Der Staat als Mörder

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Emotional flexibel!

Wussten Sie, was ein emotional flexibler Zeitgenosse ist? Nein? Dann gehören Sie definitiv nicht zu der etwas jüngeren Generation unseres Landes!

Aber vielleicht wissen Sie ja, was ein oder eine Crossi bedeutet? Auch wieder kein Volltreffer? Dann sollten Sie sich vielleicht schleunigst Kinder anschaffen. Oder mit Ihren eigenen mal wieder reden. Denn die benutzen solche Wörter. Tatsächlich!

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Todesstrafe: Iran setzt Steinigung Ashtianis vorerst aus

Sakineh Ashtiani ist zum Tod durch Steinigung verurteilt. Internationaler Druck hat Iran die Hinrichtung aufschieben lassen. Das Regime fahndet nun nach Ashtianis Anwalt.

Für den französischen Außenminister Bernard Kouchner ist der Fall „ein Verstoß gegen das universale Gewissen“. Sein britischer Amtskollege William Hague nannte das Urteil eine „mittelalterliche Bestrafung“, die in der ganzen Welt „Abscheu und Entsetzen“ hervorrufen werde. US-Außenministerin Hillary Clinton protestierte durch ihren Sprecher gegen diesen „barbarischen und widerlichen Akt“. > mehr.
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Top oder Flop?

Stefan geht seit fünf Jahren immer mal wieder mit ihr Mittagessen in die Werkskantine. So alle halbe Jahre treffen sie sich zum regen Austausch. Bei ihr geht es meist um Gesundheit, um anstehende Probleme. Bei ihm um Jesus Christus. Seit er Ernst gemacht hat mit dem Glauben, ist ihm das auch immer in einem Gespräch wichtig. Sich zu positionieren. Auf Gott hinzuweisen…

Auch diesmal läuft das Treffen wie fast immer ab. Bis sie zum Thema Tod und was danach passiert kommen.

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Foto: A. Meissner

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Die Sadisten von Hilchenbach

Auf einem städtischen Bauhof im Siegerland quälten Arbeiter jahrelang ihren körperlich behinderten Kollegen.

Wer den »Bauhofprozess« vor dem Landgericht Siegen erlebt hat, der fährt nie mehr gedankenlos an jenen Männern vorüber, die mit Schaufel und Rechen am Straßenrand stehen. Die mit Sägen in den Händen auf Hebebühnen hantieren und hoch oben in den Baumkronen verdorrte Äste kappen, damit sie nicht auf die Fahrbahn stürzen. Die die Anpflanzungen auf den Verkehrsinseln wässern oder mit schwerem Gerät den Winterdienst verrichten. > mehr.
foto:Eduardo Amorim,flickr.com

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Wenn der Fernseher Sommerpause hat

Ausprobiert hatten wir das bereits einmal vor Jahren: Einfach den Fernseher mal in die Sommerpause schicken. Und damit die Versuchung nicht zu gross würde, abends das Gerät doch mal anzuschalten, stellten wir es auf den Dachboden. Für einige Wochen. Und es funktionierte…

Überhaupt – in der Rückschau sind wir froh, dass, als unsere Kinder noch klein waren, wir gar keinen Fernseher besassen. Okay, ein Hauptgrund war auch, dass in der Art von Gemeinde, in die wir damals gingen, es ein “no go” für Fernsehapparate gab. Was auch wieder enorme Vorteile hatte: Wir verbrachten einen Grossteil der freien Zeit mit den Kindern. Spielten drinnen oder draussen, unternahmen Radtouren, gingen spazieren, lassen zusammen. Und sparten eine Menge Nerven.

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Foto: A. Meissner

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Eva Herman über die Loveparade: „Sodom und Gomorrha“

Ich persönlich habe kein sonderliches Problem mit der Love-Parade, auch, wenn sie nichts für mich wäre. Mit dem Fiasko, das jüngst passierte und vielen Menschen das Leben kostete dagegen habe ich durchaus ein Problem.

Eva Hermann sieht das Ganze jedoch gleich ein wenig endzeitlicher. Die Loveparade sei quasi ein Sündenpfuhl und das, was nun geschehen sei, könne man als Eingreifen von höchster Stelle, also als Eingreifen Gottes, sehen. Eine doch recht abwegige Meinung. Denn Gott ist doch eher einer, der sich durch seine Liebe zur menschlichen Spezies auszeichnet, wenn man sein Erscheinen in Jesu interpretieren will. Dagegen bleibt menschliches Versagen menschlich – und nicht göttlich.

Sicher kann man einen Werteverfall in unserer Gesellschaft anprangern. Aber deswegen hat nicht Gott die Raver der Loveparade in besagtem duisburger Tunnel zerquetscht. Nein, wohl kaum. > mehr.
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Afghanistan: Obamas geheime Schwadron

Die nun veröffentlichten Geheimdokumente belegen, dass geheime US-Einheiten in Afghanistan Taliban jagen und töten – und ihre Befehle aus dem Pentagon bekommen.

Ein solcher Einsatz ist kaum von Isaf-Mandat und Völkerrecht gedeckt. Das Weiße Haus kritisiert die Enthüllung – und gibt Journalisten Tipps, wie sie damit umgehen sollen.

Die USA führen Krieg im Irak und in Afghanistan. Und während sich Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama nur ungern mit dem Irakkrieg in Verbindung bringen lässt, war der Einsatz in Afghanistan von Anfang an auch sein Krieg. > mehr.
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Kirchen bestürzt über Loveparade-Katastrophe

Duisburg – Kirchenvertreter haben mit Bestürzung und Trauer auf die Katastrophe bei der Loveparade reagiert.

Papst Benedikt XVI. versicherte den Angehörigen der Opfer seine Anteilnahme. Auch der rheinische Präses und amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, zeigte sich erschüttert. > mehr.

Lesen Sie auch: > Wie konnte das geschehen ?
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Gute oder schlechte Predigt?

Als Mitarbeiter einer christlichen Organisation und meiner Gemeinde habe ich gelernt, mit einer Überdosis Verkündigung zu leben. Geistliche Impulse, Andachten, Predigten… wir produzieren sie, wir senden sie, wir hören sie, wir lesen sie, wir twittern sie. Gottes Wort, in Menschenhand, im Überfluss. Und immer durch das Sprachzentrum (oder Schreibzentrum) eines Menschen hindurch, der seinen Job meistens sehr gewissenhaft und leidenschaftlich macht – nämlich das was Gott vor vielen Jahrhunderten in Menschenworte eingepackt hat, wieder für die Zuhörer bzw. Leser auszupacken.

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Noch einmal: Warum Islamische Theologie an deutschen Unis?

Via Jörg Lau. Der Betreiber von “Nics Bloghaus” mischt sich nun vermittelnd in den Streit zwischen Mina Ahadi und mir über die Notwendigkeit islamisch-theologischer Forschung an deutschen Unis ein:

“Letztlich geht es doch darum, dass sich der Staat sehr wohl in die Belange und Lehren der Religionsgemeinschaft einmischen möchte (oder muss). Und es geht um die Frage, ob überhaupt noch irgendeine Religion in eine plurale und säkulare Gesellschaft passt. Diese Frage umgeht Jörg Lau beflissentlich. Aber damit ist er nicht allein. > mehr.

foto: Werner Kunz (werkunz1),flickr.com

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Warum ist Neid zerstörerisch ?

Neid auf andere – so etwas kennt wohl jeder. Aber darüber reden mag man nicht so gern. Denn Neid hat etwas mit inneren Defiziten zu tun. Der Neider fühlt sich unterlegen. Und wer will das schon zugeben?

Nur selten äussern wir uns ehrlich zu Neidgefühlen. Stattdessen nehmen wir eine Haltung der Konkurrenz und der Ablehnung denen gegenüber ein, die wir beneiden, oder wir suchen bewusst ihre Nähe und Freundschaft. Denn auf diese Weise könnten wir je ein bisschen Anteil bekommen an den Dingen oder Eigenschaften, um die wie wir sie beneiden. > mehr.
foto:a77eBnY,flickr.com

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Gottes Visitenkarte

„If God had a name, what would it be?“, fragt Joan Osbourne. Die Bibel nennt einige Namen Gottes und gibt so einen spannenden Einblick in seinen Charakter.

Ist Jahwe im Alten Testament gleichzeitig Gott-Vater im Neuen Testament? Und lassen sich die Gottesbezeichnungen aus dem Alten Testament auch auf Jesus übertragen? Alfred Dannecker versucht, eine Antwort auf diese Fragen zu geben.

weiter>>>                                      Foto: S.-Hofschlaeger / pixelio

 

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