ARTE zeigt Dokumentarfilm über Martin Luther King

(via ARTE; via Uwe Seibert) Am Mittwoch, 2. Februar 2011, um 20:15 Uhr zeigt ARTE den Dokumentarfilm „Dr. King, Bürgerrechtler“. Der Dokumentarfilm zeichnet das politische Porträt Martin Luther Kings von 1963 bis zu seiner Ermordung 1968. Archivaufnahmen und Zeitzeugenberichte von Freunden und Gegnern des Bürgerrechtlers vermitteln einen Eindruck von der gespannten Atmosphäre jener Zeit, auf die sich heute US-Präsident Barack Obama in seinen Reden bezieht.

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foto: Dr Case / Dr Case,flickr.com

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Was ist das Bewusstsein ?

Der Philosoph Thomas Metzinger erklärt:[1]

Das Problem des Bewusstseins bildet heute - vielleicht zusammen mit der Frage nach der Entstehung unseres Universums – die äußerste Grenze des menschlichen Strebens nach Erkenntnis.

In einem materialistischen Weltbild entsteht das Rätsel des Bewusstseins anhand der Frage, wie es prinzipiell möglich sein kann, dass aus einer bestimmten Anordnung und Dynamikvon Materie Bewusstsein entsteht. Die Vertreter der These, dass das Bewusstsein rätselhaft sei, argumentieren, dass selbst eine lückenlose Aufklärung sämtlicher physiologischer Gehirnprozesse diese Frage nicht beantworten könne. Es scheine unklar, warum ein Mensch nicht einfach funktionieren könne, ohne dass er es bewusst erlebt. Die Vorstellbarkeit dieser Situation lege offen, dass Den Rest des Beitrags lesen »

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Urknall

Der Urknall ist nach dem Standardmodell der Kosmologie der Beginn des Universums. Im Rahmen der Urknalltheorie wird auch das frühe Universum beschrieben, das heißt, die zeitliche Entwicklung des Universums nach dem Urknall.

Der Urknall bezeichnet keine „Explosion“ in einem bestehenden Raum, sondern die gemeinsame Entstehung von Materie, Raum und Zeit aus einer ursprünglichen Singularität.

Als Begründer der Theorie gilt der Theologe und Physiker Georges Lemaître, der 1931 für den heißen Anfangszustand des Universums den Begriff „primordiales Atom“ oder „Uratom“ verwendete. Der Begriff Urknall (engl. Big Bang, wörtlich also großer Knall) wurde von Sir Fred Hoyle geprägt, der als Kritiker diese Theorie unglaubwürdig erscheinen lassen wollte. Der deutschen Übersetzung fehlt dieser ironische Unterton. Nach Carl Friedrich von Weizsäcker ist die Vorstellung eines Urknalls der Entstehungsmythos im Zeitalter der Atombombe.[1] >mehr.

foto: Argonne National Laboratory,flickr.com

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Papst wollte als Theologe Zölibat überprüfen

Papst Benedikt XVI. hat sich als Theologe Anfang der siebziger Jahre dafür eingesetzt, das Zölibat zu überdenken. Es sei schuld am Priestermangel.

In einem Memorandum im Februar 1970 hatten neun Theologen, darunter Joseph Ratzinger, Walter Kasper, Karl Lehmann und Karl Rahner eine Forderung an die deutschen Bischöfe gestellt: Sie wollten die Pflicht der Priester zur Ehelosigkeit auf den Prüfstand stellen. Das geht aus dem Archivtext hervor, den die kirchenkritische Zeitschrift Pipeline in ihrer jüngsten Ausgabe abdruckt hat.>mehr.

foto: Catholic Church (England and Wales) / Catholic Church England and Wales,flickr.com

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Wulff erinnert in Auschwitz an die bleibende Verantwortung

Gedenken - Mehr als eine Million Menschen wurden im Konzentrationslager Auschwitz von den Nazis ermordet.

Am Mittwochnachmittag hielt Christian Wulff als erster Bundespräsident an diesem Ort des Schreckens eine Rede.> mehr.

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foto: Pensiero / Stefano Corso,flickr.com

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Wo der Islam sich ausbreitet

Autoren wie Thilo Sarrazin schüren Ängste vor einer Islamisierung Europas. Wie unrealistisch solche Annahmen sind, zeigt jetzt eine US-Studie: Zwar wächst die Zahl der Muslime in den kommenden Jahren weltweit – aber deutlich langsamer als bislang vermutet.

Berlin – Er wolle, dass seine Enkelkinder noch in Deutschland leben, schreibt Thilo Sarrazin in seinem umstrittenen Buch „Deutschland schafft sich ab“. „Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken Türkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird.“

Das Szenario von der Machtübernahme der Muslime in Europa ist unbegründet. Zwar…>mehr.

foto:haramlik / Lia,flickr.com

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Geborgen – für immer!

Von Andreas Meissner. Steven* ist krank, sehr krank. Weihnachten konnte er zu Hause sein. Das war schön. Aber schon da hat ihm seine Atmung zuschaffen gemacht.

Jetzt liegt er in seinem Bett im Krankenhaus. Die Gedanken kreisen. Nein, tagsüber will er nicht schlafen. Lieber in der Nacht. Wenn er nach links schaut, dann erhascht er einen Blick aus dem Fenster. Und sieht den Himmel. Auf den freut er sich. Nicht nur wegen seiner Schmerzen. Sondern weil er IHM begegnen wird. Und ER ihn in seine Arme nimmt.

Dabei ist ihre Freundschaft noch ziemlich ungewohnt. Viele Jahre, Jahrzehnte, ging es ja auch ohne IHM. Aber als das Leben immer enger wurde – spätestens als er hörte, dass er Krebs hat – findet ein Umdenken statt. Und das Wunder geschah, um welches seine Frau lange Zeit gebetet hatte (und viele Freunde mit ihr…). > mehr.

foto:andreas meissner

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Ein Boxer will Präsident werden

Weltmeister Witalij Klitschko möchte ins höchste Amt der Ukraine. Seine Chancen stehen schlecht, doch das kann sich noch ändern. Dafür hofft er auf Hilfe aus Berlin.

Die Kanzlerin war leider nicht da, deshalb stand der unschlagbare Zwei-Meter-Hüne in dem leeren Büro von Angela Merkel. Dennoch, auch so fühlte sich Witalij Klitschko geehrt. Es war für ihn wohl der Höhepunkt einer dreitägigen Entdeckungstour durch die Einrichtungen der Berliner Demokratie. Bundestag, Bundeskanzleramt, Auswärtiges Amt, CDU-Parteizentrale. Klitschko war gekommen, „um zu lernen“. Schließlich möchte der Mann in dem gut ausgefüllten Designeranzug Präsident der Ukraine werden. Dafür haben er und…>mehr.

foto: SpreePiX – Berlin,flickr.com

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Christen und Muslime – erlebtes Beziehungswissen

„Was lasse ich zurück – was nehme ich mit?“: Mit diesen beiden Fragen setzt sich Diakonin Doris Zenn im aktuellen Ökumene-Rundbrief der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern anlässlich ihres Abschiedes von der Nürnberger Brücke-Köprü auseinander.

Zenn hat sich acht Jahre lang intensiv und leidenschaftlich für die Arbeit in der Brücke-Köprü, dem Begegnungszentrum für Christen und Muslime in Nürnberg Gostenhof, eingesetzt, dabei schwerpunktmäßig die Arbeit mit Frauen getragen.>mehr.
foto: Boris SV,flickr.com

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Was heißt hier widernatürlich?

Via Zeit.de Vorige Woche veröffentlichten acht Altbischöfe einen Bannbrief gegen die Homo-Ehe im evangelischen Pfarrhaus. Jetzt verteidigen acht liberale Theologen das Recht auf freie Wahl des Lebenspartners: Diese Freiheit muss auch für Pfarrer gelten!

Vorige Woche hat Christ & Welt, die Beilage der ZEIT, den Brief der acht evangelischen Altbischöfe gegen die Homo-Ehe im Pfarrhaus veröffentlicht. Die Bischöfe wetterten heftig gegen Homosexualität im Allgemeinen und bei Pastoren im Besonderen, aber sie haben im Kern ein theologisches Argument vorgetragen:…>mehr.

foto: leg0fenris,flickr.com

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Ode an die Technik

Es war eine Studienarbeit im Jahr 1994, die sich mit Technik beschäftigen sollte. Ich stellte 3 Röhren mit einer Höhe von bis zu 2 Metern nebeneinander, die von innen heraus durch kleine Löcher von Neonlicht leuchteten, eine davon blinkte noch rot mit einer kleinen Diode. Die Röhren kommunizierten miteinander, wobei ihre Aussagen für Menschen unverständlich waren und von Röhre zu Röhre immer wirrer wurden, schließlich in Einsen und Nullen übergingen.

Ansinnen war es, die Entfremdung des Menschen von der/durch die Technik künstlerisch darzustellen. Das Foto hier Den Rest des Beitrags lesen »

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Günter Wallraff „Undercover“ auf ARTE

(via ARTE; Uwe Seibert) Ein schwarzer Migrant reist durch Deutschland und stellt die Gastfreundschaft der Einheimischen auf die Probe. Doch die Menschen, auf die er trifft, wissen nicht, dass dieser Schwarze, der sich überall als Kwami Ogonno vorstellt, in Wirklichkeit Günter Wallraff ist. Ein Jahr lang war der berühmte Undercover-Journalist perfekt maskiert und mit versteckter Kamera in der Republik unterwegs und erlebte am eigenen Leib, wie Deutsche mit schwarzen Mitbürgern umgehen.

Der Fernsehsender ARTE zeigt Wallraffs Dokumentarfilm „Schwarz auf Weiß“ am Dienstag, 25. Januar, um 20:15 Uhr. Im Anschluss folgt eine Diskussion zum Thema.>mehr.

foto: Collin Key (busy) / Collin Key,flickr.com

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Niemand hat ein Recht auf staatliche Sterbehilfe

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Klage eines Mannes abgewiesen, der Sterbehilfe vom Staat verlangt hatte. Solch ein Recht sei nicht einforderbar.

Aus der Europäischen Menschenrechtskonvention kann kein Recht auf staatliche Sterbehilfe abgeleitet werden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat deshalb in Übereinstimmung mit früheren Entscheidungen in Straßburg die Beschwerde eines 58-jährigen Mannes aus Meltingen gegen die Schweiz abgewiesen.> mehr.

foto: TPCOM,flickr.com

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Trend zur «Patchwork-Religion»

In der Gesellschaft nimmt nach Auffassung der Bielefelder Wissenschaftlerin Barbara Keller ein Trend zu «individueller Patchwork-Religion» zu. Dabei würden sich die Menschen ihren eigenen Glauben aus unterschiedlichen Quellen zusammenstellen.

«Das Bedürfnis nach Religion nimmt nicht ab», beteuert die Psychologin. Die Art der Spiritualität verändere sich jedoch. Keller koordiniert ein Projekt zur Erforschung von Spiritualität in Deutschland und in den USA.>mehr.

foto: alvazer / álvaro vega fuentes,flickr.com

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Doku: „Auf Teufel komm raus“

Mit dem Vergewaltiger unter einem Dach.

Als ein entlassener Sexualstraftäter bei seinem Bruder einzieht, eskaliert der Protest in Randerath. Julie Kreuzer und Mareille Klein zeigen ein Dorf im Ausnahmezustand.

ZEIT ONLINE:
„Ihr Dokumentarfilm Auf Teufel komm raus, der gerade auf dem Max Ophüls Festival läuft, beruht auf einem viel diskutierten Fall. Das Dorf Randerath kam 2009 in die Schlagzeilen, als der aus der Haft entlassene Sexualstraftäter Karl D. bei seinem Bruder Helmut einzog. Sie haben mehr als ein Jahr lang mit…“>mehr.

foto: by Janine, Janine, flickr.com

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Leiden für den Glauben – Christenverfolgungen

100 Millionen Christen werden wegen ihrer Religion verfolgt. Die Morde an den ägyptischen Kopten und ein Kinofilm in Europa erinnern an das Leiden für den Glauben.

Nicht der Mord ist die äußerste Provokation, sondern das Opfer. Dass Fanatiker im Namen des Glaubens töten, ist zur schrecklichen Normalität geworden; in den Augen vieler definiert die brutale Intoleranz schon fast Den Rest des Beitrags lesen »

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Unsere neue Weltreligion: Shopping

Der private Konsum wächst weltweit und soll aus der Krise helfen. Umso akribischer wird nach den letzten Geheimnissen der Kaufentscheidungen gefahndet. Wo im Kopf ist der Das-will-ich-Knopf? Dort, wo auch der Glaube zu Hause ist.

Jenny Jedicke ist anspruchslos, wenn es um die Suche nach ihrem persönlichen Glück geht. Man muss ihr kein ewiges Leben versprechen oder göttliche Erleuchtung. Ein paar neue Pumps reichen völlig.>mehr.

foto:Éole / Éole Wind,flickr.com

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