An Weihnachten können Sie feststellen, wie erwachsen Sie sind.

ÄLTER WIRD MAN VON ALLEIN. FÜRS ERWACHSENWERDEN MUSS MAN WAS TUN.

Nicht immer ist das Fest der Liebe ein Datum, auf das sich alle freuen.

Die Kinder bestimmt noch am meisten. Aber für Erwachsene ist Weihnachten zuweilen nicht ungetrübt.

Nicht nur der Stress in den Wochen zuvor auch die Feiertage selbst sind zuweilen problembelastet. Statistiken zufolge sind Streits an Weihnachten sehr häufig und auch die Scheidungsanwälte haben in den Wochen nach dem Lichterfest mehr zu tun. Woran liegt das?…>mehr.

foto:ercwttmn,flickr.com

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Neonazis und die „Weiße Rose“

Via süddeutsche.de. Missbrauch einer Ikone. Neonazis benutzen historisches Foto von Widerstandskämpfern der ‘Weißen Rose’ für ihre Propaganda.

München – Am 23. Juli 1942 nahm ein junger Fotograf am Münchner Ostbahnhof eine Reihe von Bildern auf, die Soldaten vor ihrer Abreise an die Ostfront zeigen – mittendrin eine nachdenkliche, manchmal auch lachende Frau. Die bekannteste dieser Aufnahmen ist wohl jene, die Sophie Scholl neben ihrem Bruder Hans und dem dritten Widerstandskämpfer im Bunde, Christoph Probst, zeigt. Das Porträt dieser jungen Frau, die Stirn in Falten gelegt, das dicke Haar streng zur Seite gescheitelt, wurde zu einem Symbol für die Widerstandsgruppe Weiße Rose. Mal als Ausschnitt verkleinert, mal im schwarzweißen Original oder farbig unterlegt, ist dieses Motiv zur Ikone geworden, die für Widerstand, Mut und Tod in der Nazidiktatur steht.>mehr.

foto: David Preston, dosbears,flickr.com

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Gott wohnt, wo man ihn einlässt

Schon wieder ein Kirchenfest, das viele liebe Leute nur noch von Ferne kennen. Kein Vorwurf, nicht jeder ist Insider, da kann Information helfen. Mindestens für die kulturelle Bildung, doch viel interessanter wäre es, wenn jemand ein zukunftsorientierter Mensch würde, der Neues von Gott für sein Leben erwartet.

Advent kommt sprachlich von dem lateinischen „adventus“, was Ankunft bedeutet. Vor dem Weihnachtsfest…>mehr.

foto: danielleyoung danielle young,flickr.com

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Beten in der Schule ?

Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt, ob ein junger Muslim in der Schule beten darf. Gestritten wird um Religionsfreiheit oder eine mögliche Störung des Schulfriedens.

Wenn für den Berliner Schüler Yunus M. alles nach Plan läuft, wird er bald nicht nur seine Abi-Klausuren schreiben, sondern zuvor noch ein Stück Rechtsgeschichte. Erstmals verhandelt an diesem Mittwoch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in letzter Instanz über eine Klage, auf dem Schulgelände nach islamischem Ritus beten zu dürfen.>mehr.

foto:nimblephotography, nimble photography,flickr.com

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Weihnachtswissen !

Von Ameleo. Was feiern wir eigentlich an Weihnachten? Es scheint so, als würden immer weniger Menschen darauf eine Antwort wissen. Traditionen aus Volksfrömmigkeit und Gesellschaft, die um dieses Fest herum entstanden sind, haben die eigentlichen Inhalte überlagert.

Zwar brennen in der Adventszeit überall Kerzen, aber der religiöse Bezug zu dem Symbol des Lichts ist verloren gegangen. Mit Sternen wird jeder Raum geschmückt, aber…>mehr.

1. Was feiern Christen an Weihnachten und seit wann?

foto: Vicky Brock brockwicky,flickr.com

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Zentralrat der Juden fordert NPD-Verbot

„Wir brauchen einen resoluten Ruck gegen Rechts“, fordert Graumann.

Osnabrück (KNA) Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hat ein Verbot der rechtsextremen NPD gefordert. „Wir brauchen einen resoluten Ruck gegen Rechts. Wann – wenn nicht jetzt?“, fragte Graumann in einem Interview der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) unter Hinweis auf die jüngst bekanntgewordene Neonazi-Mordserie. „Es ist unerträglich, dass…>mehr.

foto:Cau Napoli Collettivo Autorganizzato Universitario di Napoli, Cau Napoli,flickr.com

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Taschendiebe: „So ein Diebstahl ist doch nicht elegant!“

Der Schwede Bob Arno beobachtet seit über 40 Jahren Taschendiebe in aller Welt. Welche Tricks sind gerade Mode, und wie kann man sich schützen?

DIE ZEIT: Herr Arno, wie lautet die korrekte Bezeichnung für Ihren Beruf?

Bob Arno: Tja, schwierige Frage. Zumal es eigentlich zwei Jobs sind. Ich habe eine eigene Bühnenshow – eine Mischung aus Taschendieb-Tricks und Comedy. Und parallel dazu erforsche und dokumentiere ich tatsächliche Straßenkriminalität: Als Touristen verkleidet, reisen meine Frau und ich umher, beschatten Taschendiebe und filmen sie. Das Material wird zur Schulung von Sicherheitsleuten oder Polizisten verwendet. Ein spannender Job! Aber einen richtigen Namen hat er nicht.>mehr.

foto:Xurxo Martínez,flickr.com

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Was Juden und Muslime zur Organspende sagen

Organspende – Dass die christlichen Kirchen für die Organspende sind, ist vielleicht bekannt. Wie aber stehen die Dinge in der jüdischen und islamischen Welt?

Die Meinungen von Juden und Muslimen zum Thema Organspende sind gar nicht so verschieden: Grundsätzlich befürworten beide Glaubensrichtungen die Spende. Aber es gibt auch abweichende Haltungen.>mehr.

foto:CascadeAndSTAN,flickr.com

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Neonazis indoktrinieren Facebook-Mitglieder

Via Zeit.de Rechtsextreme unterwandern Facebook und auch Plattformen der Occupy-Bewegung. Mit subtilen und auch haarsträubenden Behauptungen versuchen sie, Anhänger zu gewinnen.

 “Keine Gnade für Kinderschänder“, diese Haltung teilen viele Menschen, so auch im sozialen Netzwerk Facebook. Die Betreiber der Seite waren äußerst aktiv, 70.000 Mitglieder der Community erklärten per „Gefällt mir“-Button ihre Zustimmung zu der Forderung. Die von den Seitenbetreibern organisierten Veranstaltungen erreichten bis zu 200.000 Unterstützer. Bis die Seite vor drei Wochen geschlossen wurde, weil das Thema Kindesmissbrauch nur eine Tarnung war.

Tatsächlich nutzte die Naziszene die Seite zur Verbreitung ihrer rechten Ideologie bis hin zur Forderung nach der Einführung der Todesstrafe. „Das wurde wirklich sehr professionell und akribisch gemacht“, sagt Simone Rafael von der Initiative No-Nazi.net.>mehr.

foto:URBAN ARTefakte,flickr.com

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Die neuen Gesichter des Islam

Junge Talente promovieren jetzt in einem Graduiertenkolleg für bekenntnisgebundene „Islamische Studien“. Sie gehen auf Distanz zu Tradition und Alltag ihrer Religion.

 “Unsere Stipendiaten sind die jungen Gesichter des Islam in Deutschland, der Nachwuchs für die neuen theologischen Lehrstühle“, sagt Bernhard Lorentz von der Stiftung Mercator. Die Lehrstühle hatte die Bundesregierung im Vorjahr zunächst an vier Universitäten gestiftet, um Millionen Muslimen in Deutschland auch eine akademische Heimat zu bieten. Dabei wurde die Doktorandenförderung aber einfach vergessen. Jetzt unterstützt die…>mehr.

foto:Bas.K,flickr.com

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Integration: Bin ich deutsch und wenn ja, wie viel?

Zugewanderte haben sich anzupassen. Aber woran, fragt Leser Christoph Sorge. Vielleicht sollten wir den Begriff Leitkultur erst einmal richtig definieren.

Leitkultur. Es war Jörg Schönbohm, Brandenburgs damaliger Innenminister, der den Begriff erstmals 1998 als politisches Schlagwort medienwirksam inszenierte. Seine Parteigenossen folgten ihm einige Jahre später – Friedrich März, Horst Seehofer und auch Angela Merkel.

Doch erst Thilo Sarrazin sollte mit seiner Streitschrift…>mehr.

foto:Buck bucklava,flickr.com

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Guttenberg tritt wieder auf die Bühne

Bei einem Sicherheitsgipfel in Kanada probte Guttenberg sein Comeback. Persönliches blieb außen vor, als Experte war er sehr gefragt. Von Martin Klingst, Halifax.

Nein, kein Wort über seine Zukunftspläne, über eine neue Doktorarbeit vielleicht und auch kein Wort über sein neues Leben in den USA. Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Sturz über eine Plagiatsaffäre will sich Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nicht über Persönliches äußern. >mehr.

foto: Ian Kath,flickr.com

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Eine lehrreiche Unverschämtheit

„Ich weiß es schon, dieses Buch ist eine Unverschämtheit“, schreibt „Spiegel Online“-Redakteur Stefan Kuzmany im Nachwort von „Das können Sie glauben!“.

Und er hat Recht. Sein religionskritisches Buch ist frech, stößt Gläubige vor den Kopf und lässt so manchen Leser sicher verärgert zurück. Doch es zeigt Christen, Muslimen oder Juden auch, wie sie von außen wahrgenommen werden – und bringt damit wertvolle Erkenntnisse.>mehr.

foto: Joel Down get down,flickr.com

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Wie peinlich: „Wehe, Du heiratest einen Moslem, sonst…“

„Der Umgang mit der Vikarin ist ein Skandal“.

Kirche – Eine Vikarin in Württemberg darf nicht Pfarrerin werden, weil sie einen Muslim geheiratet hat: Der Fall sorgt gegenwärtig für Schlagzeilen. Kritik am Verhalten der evangelischen Landeskirche kommt auch aus den eigenen Reihen. Vor allem bei Fachleuten für den interreligiösen Dialog stößt die Entscheidung auf Kritik. Der Autor des folgenden Beitrags ist Studienleiter an der Evangelischen Akademie Bad Boll.>mehr.

Lesen Sie auch:
> Liebe macht vor Religionsschranken nicht halt.

> Dialog zwischen Christen und Muslimen ist Friedensarbeit.

foto:Leland Francisco Lel4nd,flickr.com

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„Die Lebensgeschichte nicht auf ein Imbissgericht reduzieren“

Mordserie - Türkeistämmige Bürger in Deutschland sind nach der rechtsextremen Mordserie voller Angst und voller Wut.

Sie ärgern sich über Ermittlungspannen der Behörden und auch über unwürdige Formulierungen. Es sei schwierig, unter solchen Umständen in Deutschland eine Heimat zu finden – immer noch.>mehr.

foto: Frank M.Rafik ЯAFIK ♋ BERLIN,flickr.com

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„Der Alte würfelt nicht“ – Einsteins Dialog mit Gott

Von Anke Schaefer. Die Relativitätstheorie, das ist die faszinierende Formel, mit der die Gesetze des Kosmos knapp, objektiv und ohne Verweis auf irgendeine höhere Macht beschrieben werden können – oder?

Wie eng die Relativitätstheorie mit Einsteins sehr enger und ganz eigener Beziehung zu Gott zusammenhängt, danach hat das Einsteinforum Potsdam in dieser Woche unter dem Titel „Einsteins Dialog mit Gott“ gefragt.

Einstein ist oft gefragt worden, wie er es halte mit der Religion.>mehr.

foto: Sameer Vasta, vasta,flickr.com

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Zum Sterben in die Schweiz

Eine aus meiner Sicht zutiefst beunruhigende Sendung hörte ich kürzlich in Dkultur im Radio. Eine 86 Jährige, schwer krank, aber noch ohne Schmerzen, will in die Schweiz, um sich dort töten zu lassen. 

Sie würde es vielleicht nicht tun, wenn ihre Familie noch für sie da wäre, so sagt sie. Ist sie aber leider nicht.

Und noch etwas treibt sie an: die Angst vor Schmerzen.

Aber reicht das, um sich aus dem Leben zu verabschieden ? Nein, meine ich. Wir haben das Leben nicht gegeben, wir dürfen es auch nicht nehmen, auch nicht uns selber, prinzipiell. Sollte ein Schwerkranker vielleicht schwere Schmerzen leiden, sähe die Sache womöglich noch anders aus. Aber im Vorfeld sich einen Termin zum Sterben wählen, nur, weil man Angst hat, man könnte Schmerzen haben, ist ein ganz trauriges Kapitulieren vor der Angst. Aus christlicher Sicht, denke ich, sollte immer die Hoffnung die Angst überwiegen. Sehr erschütternd.

Hier zum Beitrag, man kann ihn sich auch anhören dort: >mehr.

Lesen Sie auch:
> „Aktionskunst“: Sterben im Museum – Gregor Schneider

foto:Feggy Art,flickr.com

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